Schröder macht Karriere! Korruption oder falsch verstandener Patriotismus? So sieht ein Aufsichtsratsschef aus Nach der verlorenen Bundestagswahl und seinem Ausschied aus der Politik, nahm Gerhart Schröder nun eine Stelle im Aufsichtsrat des russischen Ölmonopolist Gasprom an. Ironischer Weise war er es, der in seiner Amtszeit Gasprom bei der Erschließung einer Ölpipeline durch die Ostsee half, mit der das Unternehmen jetzt ohne teure Transitgebühren im Baltikum und Polen, den europäischen Markt erschließen kann. Man könnte denken er wolle nun von den Früchten seiner politischen Arbeit kosten. Ist dies ein Fall von Korruption, oder sind es wieder nur die, im internationalen Vergleich, natürlich völlig überzogenen Moralvorstellungen der Deutschen?

Nun hat unser aller Friedenskanzler (der sich außer im Kosovo, Afghanistan und im Irak (laut Bundesverfassungsgericht) an keinem Krieg beteiligt hat, vielleicht heißt er auch nur Friedenskanzler, weil er der erste Kanzler der BananenRepublik Deutschland war, der sich mit sog. friedensschaffenden Maßnahmen, also einfach solange Krieg führen bis kein Feind mehr da ist, gewagt hat in fremde Länder zu gehen - oder so ähnlich) mal wieder den Vogel abgeschossen, er dachte tatsächlich er macht 7 Jahre lang Außen- und Energiepolitik und keiner merkt's. Aber wenn man bedenkt wie lange er gebraucht hat um fest zu stellen, dass er nicht mehr Kanzler unserer ach so segensreichen Republik, ohne Folter, Korruption, Krieg, Rassismus und Propaganda ist... ?

Spaß bei Seite, es ist und bleibt natürlich eine Sauerei ersten Grades oder wie Grünen-Chef Reinhard Bütikofer sagen würde: "Der Vorgang verschlägt mir ein bisschen die Sprache!" Wie kann jemand, der 7 Jahre lang die Geschicke der BRD geleitet und somit auch den Gasprom-Deal eingefädelt hat, es wagen sich nun in den Aufsichtsrat dieser, in der Schweiz registrierten und vom Russischen Staat kontrollierten Gesellschaft zu setzen und ab zu kassieren. Ein polnisches Nachrichtenmagazin formulierte es sehr treffend, als es sagte, die Deutschen sollten bei europaweiter Korruption ab sofort nicht mehr nach Polen zeigen, sondern ins eigene Land schauen. Wo wir beim nächsten Punkt dieses schröderistischen Machwerks angelangt sind. Die Beziehungen zwischen Deutschland und seinen innereuropäischen Nachbarn haben, vorsichtig ausgedrückt, unter dem Gasprom-Deal etwas gelitten. Oder anders gesagt: der National-Konservative, antideutsche Umschwung in den polnischen Regierungsämtern geht wohl sehr zu lasten Schröders, inzwischen haben die Polen die Verhandlungen über einen Ausgleich im Gasgeschäft abgebrochen.

Dicke Kumpels
 

Die Antikorruptions-Organisaton Transparency International forderte Schröder auf zu erklären, warum er die Aufgabe akzeptiert habe. "Die Beurteilung dieses Vorgangs hängt davon ab, ob Schröder von diesem Posten einen persönlichen Vorteil hat oder ob er in Verfolgung eines übergeordneten politischen Interesses handelt", sagte Deutschland-Chef Hansjörg Elshorst der "Berliner Zeitung". Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Karl-Heinz Däke, sprach in der "Passauer Neuen Presse" von einem Skandal und forderte die Einführung eines Ehrenkodexes für scheidende Regierungsmitglieder. Die kaisertreue Partei "Monarchiefreunde" fordert dies schon seit langem, die Notwendigkeit hat sich hiermit wieder einmal bestätigt. Man kann wohl nach diesem "Vorfall" mit Gewissheit sagen, dass führende Politiker durchaus zuerst sich in die Tasche wirtschaften und dann an ihr Volk denken.


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